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Philosophie-Seminar

Philosophie-Seminar
Der Einzelne und die Existenz – das radikale Denken des Menschen im Existenzialismus

Die Kategorie des Einzelnen wurde lange Zeit in der Philosophie abgewertet, weil mehr Gewicht und Bedeutung auf das Wesentliche, Allgemeine und Essentielle gelegt wurde.
Mit Kierkegaard beginnt ein radikales Umdenken, das den Einzelnen aufwertet, in den Mittelpunkt philosophischer (ontologischer) Überlegungen stellt und als Konsequenz daraus ein absolutes Selbstverhältnis der Freiheit ansetzt.
Für uns ist diese Frage nach dem Einzelnen viel mehr als ein philosophiehistorisches Interesse; denn mit einem solchen epochenbezogenen Fokus würden wir ihrer Radikalität ausweichen. Wir wollen uns dieser Frage aber gerade stellen, indem wir uns selbst in Frage stellen lassen und sehen, inwieweit wir uns als Menschen durch die Weise unseres Existierens selbst gewinnen oder aber auch verlieren können.
Was also kann – gerade auch im Blick auf die andrängenden Fragen unserer Zeit – wichtiger sein, als uns als existierende Menschen zu begreifen und uns mit den daraus erwachsenden Notwendigkeiten und Möglichkeiten auseinanderzusetzen?
Zur Seite stehen uns dabei einschlägige Textauszüge einiger Hauptvertreter des Existenzialismus (Kierkegaard, Jaspers, Heidegger, Marcuse), die wir gemeinsam – unter kundiger Leitung der Philosophin Andrea Vierle – für uns sprechend werden lassen.

Start: 8. September, 10 Abende, immer mittwochs von 18.30-20.00 Uhr
250,-       Mit Anmeldung!